Seltsamen Sitten im Straßenverkehr

Veröffentlicht auf von Marion

28.01.09


Zugegebenermaßen habe ich keinen besonders guten Orientierungssinn – aber die Straßenschilder hier helfen auch nicht gerade weiter. Vom ICM bis zur Stendhal habe ich heute eine Stunde gebraucht.


An Rotlichter halten sich hier nur die Autos und jeder geht einfach, wenn kein Auto kommt. Das hat einen guten Grund: An gefühlten 80% der Ampeln sind für die Fußgänger Knöpfe angebracht. Das ist besonders nervig für Radfahrer, also habe ich es nach einiger Zeit ebenfalls aufgegeben.

Fahrradfahrer halten sich anscheinend an keinerlei Regeln: Eigentlich ist es egal, auf welcher Straßenseite man fährt. Wenn es keinen Radweg gibt, ist es sicherer, auf dem Fußweg als auf der Straße zu fahren. Generell ist der Straßenverkehr eher autofreundlich.

Da die Schilder mit den Straßennamen meistens gut versteckt sind, sind Stadtpläne weniger hilfreich. Zebrastreifen, die ins Nichts führen und Brücken, die nur für Autos sind erleichtern die Orientierung nicht gerade. Am besten, man merkt sich, in welchen Stadtteil man ungefähr will und hält sich an die Straßenschilder.


Veröffentlicht in La vie en France

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